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Almabtrieb "Kiekemma" 18./19.
Oktober 2008
Im Tauferer Ahrntal gibt es rund 50 Almen, die auf
einer Meereshöhe zwischen 1800m. und 2200m. liegen.
Jedes Jahr im Juni brechen die Bauern mit ihren Tieren
auf die Alm auf, wo sie den Sommer verbringen.
Die Almwirtschaft ist für die Bauern insofern bedeutend,
als dass sie sich dadurch das auf den Hof
erwirtschaftete Futter für den Winter sparen können und
somit mehr Tiere halten können. Auch die Tiere
profitieren vom Almsommer, werden sie doch durch die
vielen Kräuter dort viel resistenter gegen Krankheiten
und produzieren eine bessere Milchqualität.
In der Zeit vom Rosenkranzsamstag (erster Samstag im
Oktober) bis Allerheiligen treibt man im Tauferer
Ahrntal das Vieh von den Almen ("Man fouscht huam").
Am Tag des Abtriebs werden die Tiere auf der Alm
besonders gründlich gereinigt und gestriegelt. |
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Dann werden den Tieren die
Glocken, und die aus Kräutern, Glas, Perlen, Federn und
Bändern bestehenden, kunstvoll hergerichteten Kränze
umgehängt. Beim Abtrieb werden den
Zaungästen unterwegs die auf der Alm gebackenen
Topfnudeln (fette, gebackene Teigbällchen in zerlassener
Butter getränkt) und Schnaps angeboten.
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